5 Branding-Fehler, die Startups am häufigsten machen

5 Branding-Fehler, die Startups am häufigsten machen

by

Johannes K.

3

Lesedauer

Branding ist kein Hexenwerk und keine Raketenwissenschaft. Aber es gibt einige

Fehler, die wir immer wieder sehen - bei Startups, Gründern, jungen Unternehmen.

Nicht weil sie es nicht besser wollen, sondern weil niemand es ihnen vorher gesagt

hat. Bis jetzt.

Fehler #1: Das Logo zuerst, alles andere irgendwann

Der Klassiker. Man hat eine Idee, will loslegen, braucht ein Logo. Also wird schnell

eins zusammengeklickt, gekauft oder in Auftrag gegeben, ohne Strategie, ohne zu

wissen, wofür die Marke überhaupt stehen soll.

Das Ergebnis: ein Logo, das nicht wirklich passt. Und wenn das Unternehmen

wächst und klarer wird, wohin die Reise geht, muss alles nochmal neu gemacht

werden.

Besser: Erst denken, dann gestalten. Was ist eure Positionierung? Eure Zielgruppe?

Euer Tonfall? Das Logo kommt am Ende, nicht am Anfang.

Fehler #2: Branding nur als visuelles Thema behandeln

Branding ist nicht nur, wie ihr ausseht. Es ist auch, wie ihr klingt, wie ihr

kommuniziert, wie ihr euch anfühlt. Viele Startups investieren in ein schickes Design

und kommunizieren dann inkonsistent, unprofessionell oder einfach planlos.

Eine starke Marke ist konsistent auf allen Ebenen: visuell, sprachlich, inhaltlich. Der

Instagram-Post muss zum Angebot passen. Die E-Mail zur Website. Das Packaging

zum Kundengespräch. Wenn das nicht stimmt, nützt das schönste Logo nichts.

Fehler #3: Für alle da sein wollen

"Unsere Zielgruppe? Eigentlich alle." Das klingt nach Ambition. Es ist in Wirklichkeit

das Gegenteil davon.

Wer alle ansprechen will, spricht niemanden wirklich an. Die stärksten Marken haben

eine klare Vorstellung davon, für wen sie da sind und für wen nicht. Diese Klarheit

macht Kommunikation einfacher, Branding konsequenter und Kunden treuer.

Mut zur Nische ist einer der mutigsten und gleichzeitig klügsten Schritte, den ein

Startup machen kann.

Fehler #4: Trends hinterherjagen statt Charakter entwickeln

Jedes Jahr gibt es neue Design-Trends. Neue Farben, neue Stile, neue "das macht

jetzt jeder"-Ästhetiken. Startups, die diesen Trends hinterherjagen, sind für eine

Saison relevant und müssen danach wieder von vorne anfangen.

Starke Marken entwickeln einen eigenen Charakter, der unabhängig von Trends

funktioniert. Der sich anpassen kann, ohne sich zu verlieren. Der auch in fünf Jahren

noch erkennbar ist.

Timeless über trendy. Immer.Fehler #5: Branding als einmalige Aufgabe behandeln

"Wir haben ja unser Branding gemacht" dieser Satz ist gefährlich. Branding ist kein

Projekt mit Anfang und Ende. Es ist ein kontinuierlicher Prozess.

Eure Marke wächst mit euch. Sie entwickelt sich. Sie muss gepflegt, konsistent

gehalten und manchmal auch behutsam weiterentwickelt werden. Wer das nicht tut,

merkt irgendwann: die Marke passt nicht mehr zum Unternehmen, das sie sein

wollte.

Branding ist kein Sprint. Es ist eine Daueraufgabe und eine der lohnendsten, die es

gibt.

Fazit

Alle fünf Fehler haben eines gemeinsam: Sie entstehen, wenn Branding als

Nebensache behandelt wird. Wenn man "irgendwie" anfängt, statt bewusst zu

gestalten.

Die gute Nachricht: Alle fünf sind vermeidbar. Manchmal braucht es dafür nur den

richtigen Partner, der die richtigen Fragen stellt, bevor man anfängt zu gestalten.

Branding ist kein Hexenwerk und keine Raketenwissenschaft. Aber es gibt einige

Fehler, die wir immer wieder sehen - bei Startups, Gründern, jungen Unternehmen.

Nicht weil sie es nicht besser wollen, sondern weil niemand es ihnen vorher gesagt

hat. Bis jetzt.

Fehler #1: Das Logo zuerst, alles andere irgendwann

Der Klassiker. Man hat eine Idee, will loslegen, braucht ein Logo. Also wird schnell

eins zusammengeklickt, gekauft oder in Auftrag gegeben, ohne Strategie, ohne zu

wissen, wofür die Marke überhaupt stehen soll.

Das Ergebnis: ein Logo, das nicht wirklich passt. Und wenn das Unternehmen

wächst und klarer wird, wohin die Reise geht, muss alles nochmal neu gemacht

werden.

Besser: Erst denken, dann gestalten. Was ist eure Positionierung? Eure Zielgruppe?

Euer Tonfall? Das Logo kommt am Ende, nicht am Anfang.

Fehler #2: Branding nur als visuelles Thema behandeln

Branding ist nicht nur, wie ihr ausseht. Es ist auch, wie ihr klingt, wie ihr

kommuniziert, wie ihr euch anfühlt. Viele Startups investieren in ein schickes Design

und kommunizieren dann inkonsistent, unprofessionell oder einfach planlos.

Eine starke Marke ist konsistent auf allen Ebenen: visuell, sprachlich, inhaltlich. Der

Instagram-Post muss zum Angebot passen. Die E-Mail zur Website. Das Packaging

zum Kundengespräch. Wenn das nicht stimmt, nützt das schönste Logo nichts.

Fehler #3: Für alle da sein wollen

"Unsere Zielgruppe? Eigentlich alle." Das klingt nach Ambition. Es ist in Wirklichkeit

das Gegenteil davon.

Wer alle ansprechen will, spricht niemanden wirklich an. Die stärksten Marken haben

eine klare Vorstellung davon, für wen sie da sind und für wen nicht. Diese Klarheit

macht Kommunikation einfacher, Branding konsequenter und Kunden treuer.

Mut zur Nische ist einer der mutigsten und gleichzeitig klügsten Schritte, den ein

Startup machen kann.

Fehler #4: Trends hinterherjagen statt Charakter entwickeln

Jedes Jahr gibt es neue Design-Trends. Neue Farben, neue Stile, neue "das macht

jetzt jeder"-Ästhetiken. Startups, die diesen Trends hinterherjagen, sind für eine

Saison relevant und müssen danach wieder von vorne anfangen.

Starke Marken entwickeln einen eigenen Charakter, der unabhängig von Trends

funktioniert. Der sich anpassen kann, ohne sich zu verlieren. Der auch in fünf Jahren

noch erkennbar ist.

Timeless über trendy. Immer.Fehler #5: Branding als einmalige Aufgabe behandeln

"Wir haben ja unser Branding gemacht" dieser Satz ist gefährlich. Branding ist kein

Projekt mit Anfang und Ende. Es ist ein kontinuierlicher Prozess.

Eure Marke wächst mit euch. Sie entwickelt sich. Sie muss gepflegt, konsistent

gehalten und manchmal auch behutsam weiterentwickelt werden. Wer das nicht tut,

merkt irgendwann: die Marke passt nicht mehr zum Unternehmen, das sie sein

wollte.

Branding ist kein Sprint. Es ist eine Daueraufgabe und eine der lohnendsten, die es

gibt.

Fazit

Alle fünf Fehler haben eines gemeinsam: Sie entstehen, wenn Branding als

Nebensache behandelt wird. Wenn man "irgendwie" anfängt, statt bewusst zu

gestalten.

Die gute Nachricht: Alle fünf sind vermeidbar. Manchmal braucht es dafür nur den

richtigen Partner, der die richtigen Fragen stellt, bevor man anfängt zu gestalten.

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